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Software-Architektur ist nicht nur eine technische Angelegenheit. Dies war die zentrale Erkenntnis, die Hansjörg Gude, Eberhard Wolff und ihr Team bei SWAGLab in ihrer Arbeit gewonnen haben. In einem Stream berichteten sie von ihrem innovativen Ansatz der “Star Reviews” – Architektur-Reviews, die sowohl technische als auch organisatorische und soziale Aspekte betrachten.

Das Problem versteckt sich hinter der Technik

Gude illustrierte dies anhand eines praktischen Beispiels: Ein Unternehmen wollte eine gemeinsame Plattform mit einem dedizierten Team aufbauen. Oberflächlich betrachtet war dies eine architektonische Herausforderung. Doch das Review offenbarte ein tieferes Problem: Eine toxische Organisationskultur, in der Probleme nicht kommuniziert wurden und Menschen, die Herausforderungen zugaben, bestraft statt unterstützt wurden. Dies führte unweigerlich zum gegenseitigen Misstrauen zwischen Teams – nicht wegen schlechter Architektur, sondern wegen schlechter sozialer Bedingungen.

Jeglicher Versuch, eine gemeinsame Plattform aufzubauen, wird dieses Misstrauen torpedieren: Wenn Probleme nicht kommunizuiert werden, kann man sich auf die Zulieferungen aus der Plattform nicht verlassen. Wenn man dann selbst bestraft wird, weil man Ziele wegen der fehlenden Zulieferungen nicht erreicht, wird man selbst eine Plattform bauen - und die gemeinsame Plattform wird nie funktionieren.

Der Ansatz: Vertrauen durch Dialog

Die SWAGLab-Methode unterscheidet sich grundlegend von traditionellen Reviews. Statt Code zu analysieren und Folien zu erstellen, führen zwei Berater – einer mit technologischem, einer mit Managementfokus – vertrauliche Interviews mit allen Beteiligten. Dies schafft eine Atmosphäre des Vertrauens, die es ermöglicht, echte Probleme zu identifizieren und zu diskutieren.

Ein zweites Beispiel untermauerte dies: Bei der Konsolidierung nach einem Unternehmensmerger wurden ungelöste Konflikte zwischen Teams und dem zentralen Architekturteam aufgedeckt. Am Ende steht eine vertrauensvolle Umgebung, in der konstruktive Arbeit wieder möglich ist.

Vom Problem zur Lösung

Während viele Reviews bei der Problemidentifikation enden, geben Star-Reviews konkrete Handlungsempfehlungen. Dies führte beispielsweise dazu, dass ein ERP-Modernisierungsprojekt, das Jahre in einem Vorprojekt verbracht hatte, durch klare nächste Schritte wieder in Bewegung kam.

Der Schlüssel liegt in der Erkenntnis, dass die Menschen in einer Organisation oft bereits die Lösungen kennen. Die Aufgabe des Review-Teams besteht darin, diese Perspektiven zusammenzubringen, Konflikte aufzulösen und eine gemeinsame Richtung zu schaffen.

Fazit

Erfolgreiche Architektur-Reviews berücksichtigen, dass Software-Systeme nicht isoliert existieren. Sie sind eingebettet in Organisationen, Prozesse und Menschen. Wer nur die technische Ebene betrachtet, wird Symptome behandeln, nicht Ursachen. Der soziotechnische Ansatz von STAR-Reviews zeigt: Echte Transformation beginnt mit Vertrauen, Dialog und dem Verständnis, dass die besten Lösungen oft bereits im Team vorhanden sind – man muss sie nur gemeinsam heben.