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KI-gestĂŒtzte Softwareentwicklung: Von der Architektur zum Code mit Claude
Die Integration von KI in den Softwareentwicklungsprozess gewinnt zunehmend an Bedeutung. In dieser Folge betrachten wir ein praktisches Experiment, bei dem die KI Claude Code eine Webanwendung auf Basis einer Architekturspezifikation implementiert.
Das SPARC-Framework und Claude Code
Als Grundlage dient das SPARC-Framework - ein Prompt-Builder fĂŒr die Arbeit mit Claude Code. Es definiert verschiedene Entwicklungsphasen:
- Research & Discovery
- Spezifikation
- Pseudocode
- Architektur
- Refinement
- Completion Phase
Der Entwicklungsprozess lÀuft dabei weitgehend autonom ab. Claude Code arbeitet die Phasen selbststÀndig durch und generiert den Code.
Das praktische Experiment
In unserem Experiment sollte eine ardley-Map-Webanwendung implementiert werden. DafĂŒr wurde Claude Code mit einem Prompt und den Anforderungen gefĂŒttert.
Das Ergebnis war beeindruckend: Innerhalb weniger Minuten erstellte die KI eine funktionsfÀhige Web-Anwendung mit:
- Interaktiver OberflÀche
- Drag & Drop FunktionalitÀt
- Live-Updates der Parameter
- Domain Specific Language (DSL) zur textuellen Diagramm-Erstellung
Interessanterweise implementierte Claude Code auch Features wie Verbindungen zwischen Elementen, die zunĂ€chst in der UI nicht sichtbar waren, aber ĂŒber die DSL nutzbar sind.
Herausforderungen und Limitierungen
Das Experiment zeigte aber auch einige Schwachstellen:
- Die Test-Driven-Development-Phase wurde weitgehend ignoriert.
- Nicht alle QualitĂ€tskriterien wurden erfĂŒllt (z.B. Usability).
- Die Integration der arc42-Architektur-Dokumentation war unvollstÀndig.
- Der autonome Modus fĂŒhrte teilweise zu unkontrollierten Aktionen.
Lessons Learned
Einige wichtige Erkenntnisse aus dem Experiment:
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PrÀzise Spezifikationen sind entscheidend: Je klarer die Anforderungen formuliert sind, desto besser das Ergebnis.
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Phasenweises Vorgehen hilft: Die definierten Entwicklungsphasen geben Struktur und ermöglichen Kontrolle.
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Multiple Implementierungen sind möglich: Durch die sinkenden Kosten von KI-Systemen können mehrere Varianten generiert und verglichen werden.
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Review-Aufwand beachten: KI-generierter Code kann zu umfangreichen Ănderungen fĂŒhren, die geprĂŒft werden mĂŒssen.
Ausblick
Die Integration von KI in den Entwicklungsprozess wird zunehmen. Dabei kristallisieren sich einige Trends heraus:
- KI-Systeme werden leistungsfĂ€higer und kostengĂŒnstiger.
- Die Spezifikation wird zum zentralen Steuerungsinstrument.
- Parallele Implementierungen und automatische Bewertung werden Standard.
- Der Fokus verschiebt sich von manueller Entwicklung zur KI-gesteuerten Generierung.
Fazit
Das Experiment zeigt das groĂe Potenzial von KI in der Softwareentwicklung. Gleichzeitig wird deutlich, dass wir unsere Prozesse und Arbeitsweisen anpassen mĂŒssen. Die SchlĂŒssel zum Erfolg sind prĂ€zise Spezifikationen und ein kontrollierter Entwicklungsprozess.
Die Zukunft liegt wahrscheinlich in einer hybriden Entwicklung, bei der KI-Systeme wie Claude Code als âagentische Entwicklerâ eng mit menschlichen Entwicklern zusammenarbeiten. DafĂŒr mĂŒssen wir lernen, die StĂ€rken beider Seiten optimal zu nutzen.